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05.Feb.2012

Entstehung der Osteoporose

Die Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Volkskrankheit, die bei älteren Menschen, bevorzugt bei Frauen, durch den Wegfall der schützenden weiblichen Geschlechtshormone auftritt. Diese Hormone tragen zu einem erheblichen Anteil sowohl am Knochenaufbau als auch am Knochenumbau bei. Ohne den Einfluss dieser Hormone verliert der Knochen mit der Zeit seine Festigkeit und Stabilität. Dieser Prozess wird zusätzlich beschleunigt durch verschiedene Faktoren, wie mangelnde körperliche Aktivität oder eine „knochenunfreundliche“ Ernährung (siehe Risikofaktoren).
| Bild: | Veränderungen der Knochenmasse im Verlauf des Lebens bei Männern (♂) und Frauen (♀). Man erkennt, dass die größte Knochenmasse mit dem Ende des Teenager-Alters erreicht wird. Dann kommt es zur langsamen Abnahme der Knochenmasse bei beiden Geschlechtern, welche zunächst bei Männern und Frauen gleich verläuft. Bei Frauen kommt es jedoch zu einer drastischen Beschleunigung des Knochenabbaus nach der Menopause (den Wechseljahren), und damit wird der Bereich schneller erreicht, in welchem eine erhöhte Fragilität (Bruchanfälligkeit) des Knochens besteht. Dies ist bei Frauen etwa ab dem 50. Lebensjahr, bei Männern etwa ab dem 70. Lebensjahr der Fall.

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