
Chefarzt
Prof. Dr. H.-P. Kaps An der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Tübingen gibt es seit 1974 eine Spezialabteilung für Orthopädie und Querschnittgelähmte, seit 1998 eine Spezialabteilung für Querschnittgelähmte, Orthopädie und Rehabilitationsmedizin. Leiter dieser Abteilung ist Prof. Dr. med. habil. Hans-Peter Kaps, Facharzt für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin.

Chefarzt - Bereich
Wirbelsäulenchirurgie
PD Dr. A. Badke In den 2010 neu errichteten, den besonderen Bedürfnissen Querschnittgelähmter angepassten Räumen, befinden sich 26 Betten. Es können alle bei akuter Querschnittlähmung notwendigen Operationen, wie z.B. die sofortige Stabilisierung der Wirbelsäule nach einem Unfall; auch bei polytraumatisierten Patienten, durchgeführt werden.
Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen steht ein Hubschrauber-Landeplatz zur Verfügung, um frisch traumatisierte Patienten direkt einfliegen zu können. Die primäre Behandlung von Patienten mit Rückenmarkverletzungen erfolgt an einem modernst ausgestatteten Traumaplatz mit entsprechend diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.
In der modernst ausgestatteten Operations-Abteilung, stehen immer dem neuesten Entwicklungsstand entsprechende Operations-Instrumentarien und Implantate zur Verfügung. Dies sind optimale Voraussetzungen für eine umfassende Behandlung mehrfachverletzter Patienten.
Zum Repertoire der Abteilung gehören neben Akutversorgung der Patienten, Operationen von Folgezuständen bei Querschnittgelähmten, z.B. Kontrakturen, Gelenkeinsteifung durch Weichteilverknöcherung, bis hin zu Skoliosen bedingt durch angeborene oder erworbene Querschnittlähmung. Behandlungsmöglichkeiten bestehen auch insbesondere von Kindern mit Spinabifida (z.B. Skoliose-Operationen, Operationen von Fehlstellungen an den unteren Extremitäten). Zur Behandlung medikamentös nicht beherrschbarer Spastik werden in unserem Hause auch Medikamentenpumpen implantiert sowie bei hoch Querschnittgelähmten mit Ateminsuffizienz die Implantation von Zwerchfellstimulatoren. Durch letztere Operation werden die Patienten unabhängig von Beatmungsgeräten.

