Vision

Hintergrund
Seit 2009 leitet PD Dr. med. Bernd Rolauffs das Labor für Molekulare Biomechanik der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen und des Zentrums für Regenerative Medizin der Universität Tübingen. Die Finanzierung der einzelnen Projekte erfolgt zurzeit durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Labor ist mit einzigartigen, hochmodernen Apparaten zur biomechanischen Stimulation ausgerüstet, welche teilweise vom Massachusetts Institute of Technology (M.I.T.), Boston, gestiftet wurden sowie teilweise von der Firma Bose stammen. Dr. Rolauffs war im Rahmen eines von der DFG finanzierten Forschungsaufenthaltes am Zentrum für Biomedizinische Entwicklungen am Massachusetts Institute of Technology (Alan J. Grodzinsky), Boston, und 1,5 Jahre am Institut für Biochemie (Klaus E. Kuettner) der RUSH Universität, Chicago, angestellt. Dort untersuchte er zelluläre, biologische und biomechanische Aspekte des Gelenkknorpels. Er hält den Status eines „Visiting Scientist“ am M.I.T.. In seiner Habilitationsarbeit untersucht er das Thema „Die superfizielle Zone des hyalinen Knorpels: biomechanische, biochemische, räumliche und strukturelle Veränderungen nach Verletzung und während degradativer Prozesse“.
Dr. Rolauffs ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie der Sektion Sporttraumatologie und arthroskopische Chirurgie. Seine klinische Ausbildung erfolgte an der Unfallchirurgischen Abteilung des Krankenhauses Wesel, am Department of Orthopaedic Surgery des Sunderland Royal Hospital der Universität Newcastle, UK, an der Klinik und Poliklinik für allgemeine Orthopädie der Universität Münster (Prof. Winkelmann), und an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen. Während der Anstellung am M.I.T. erhielt Dr. Rolauffs ein Fellowship der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) für das Department of Orthopaedic Surgery des Brigham and Women’s Hospital in Boston, Harvard University (Prof. Thornhill).
Zukunft
Die zukunftsorientierten, BG-relevanten Ziele unserer modernen und international platzierten Forschungsprojekte mit dem Fokus auf biologische Therapieverbesserungen sind wichtig für das Verständnis des regenerativen Potentials humaner Knorpelzellen, ihrer zukünftigen Verwendung für die Erarbeitung neuer Behandlungsstrategie, zur Senkung der Versorgungs-, Arbeitsausfall- und Rentenkosten und der Erarbeitung neuer BG-Kompetenzfelder.

