Forschungsprojekte 2010
Dr. D. AlbrechtRolauffs B, Albrecht D, Aicher WK
Bundesministerium für Bildung und Forschung - REGiNA Projekt 2 - Herstellung eines verbesserten Regenerations-Gelenkknorpels mit funktioneller Gleichwertigkeit zum Originalgewebe.
Rolauffs B, Aicher WK, Albrecht D, De Zwart P, Weise K.
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Verbesserung der autologen Chondrozyten-Transplantation.
Rolauffs B, De Zwart P, Albrecht D, Schmidt V (Institut für Stochastik, Ulm)
Ausbildung, Erhalt und Verlust der räumlichen 3D-Ordnung in Knorpelreparaturgeweben sowie gesundem und erkranktem nativem Knorpelgewebe
Dr. A. Ateschrang
Ateschrang, A
Die Erfolgsrate bei Oberschenkelpseudarthrose
Ateschrang, A
Die Heilungsrate bei Unterschenkelpseudarthrose unter Berücksichtigung der Lebensqualität
Ateschrang, A
Der Vergleich der offenen und arthroskopischen Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion
Ateschrang, A
VKB-Ersatz: Vergleich von BG- und Kassen-Patienten
Ateschrang, A
Die Erfolgsrate der VKB-Re-Ersatzplastiken (Komplikationen der knöchernen Integration und Stabilitätsergebnisse)
Ateschrang, A
Die Lebensqualität nach ACT am Kniegelenk
Ateschrang, A
Der Vergleich der OSG-Prothesen mit OSG-Arthrodesen
Ateschrang, A
Langzeitergebnisse des Bicontact-Schaftes
Dr. C. Bahrs
C. Bahrs, A. Tepass
Proximale Humerusfraktur: Die Therapiemodalitäten und Komplikationen der proximalen Humerusfraktur-Analyse anhand eines systematischen Literaturreviews
C. Bahrs, A. Tepass
Proximale Humerusfraktur: Aktuelle Versorgungsstrategie der proximalen Humerusfraktur- Umfrage unter den unfallchirurgischen Kliniken Deutschlands, Österreichs und der Schweiz
Proximale Humerusfraktur: Welche Langzeitergebnisse sind nach operativer Stabilisierung von proximalen Humerusfrakturen mit winkelstabilen Implantaten zu erwarten?
C Bahrs, F Ott
Knieendoprothetik: Wechsel von unikondyläre Schlittenprothesen auf bikondyläre Knieprothesen versus primäre Implantation von bikondyläre Knieprothesen - eine matched pair Studie
Versorgungsforschung: Welche Faktoren beeinflussen die Durchführung der weiterführenden Osteoporosediagnostik und -Therapie nach Frakturversorgung von Risikopatienten
Versorgungsforschung: Vorhersage von Lebensqualität, Re-Fraktur und Mortalität für Patienten mit Frakturen in der zweiten Lebenshälfte unter Berücksichtigung des aktuellen Versorgungsmanagements
Identifizierung von Prädiktoren eines sehr guten oder guten Scoresergebnisses nach kopferhaltender Therapie proximaler Humerusfrakturen im miitelfristigen Verlauf
Versorgungsforschung: Lebensqualität und Analyse der Versorgungsstruktur nach septischer Erkrankung & Therapie an der BG Unfallklinik Tübingen
C Bahrs, Shiozawa T (Anatomisches Institut Tübingen), Witzel U (Lehrstuhl für Maschinenelemente und Konstruktionslehre, Bochum)
Analyse der gelenkresultierenden Kraft und Richtung am Schultergelenk mithilfe der Finite Elemente Methode
Dr. FM Stuby
Stuby FM, Geourgeoiev B, Windolf M, Gonser Ch, Ochs BG
New biomechanical approach to "open-book" pelvic ring injuries (B1.1 and B1.2) with flexible implant modules
AO Forschungsinstitut Davos
finanziert durch Drittmittel der DGUV Antrag FR167
Dr. P. de Zwart
Rolauffs B, De Zwart P, Albrecht D, Schmidt V (Institut für Stochastik, Ulm)
Ausbildung, Erhalt und Verlust der räumlichen 3D-Ordnung in Knorpelreparaturgeweben sowie gesundem und erkranktem nativem Knorpelgewebe
Rolauffs B, Aicher WK, Albrecht D, De Zwart P, Weise K.
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Verbesserung der autologen Chondrozyten-Transplantation.
PD Dr. B. Ulmar
Ulmar B., Badke A., Schaub P.
Klinische und epidemiologische Ergebnisse dorso-ventral versorgter Wirbelfrakturen von Brust- und Lendenwirbelsäule.
Ulmar B., Schwarz Y.
Metaphysäre und epiphysäre Frakturen von Kindern und Jugendlichen - Klinische und epidemiologische Ergebnisse.
Dr. M. Baumann
Rolauffs B, Baumann M
Räumliche Chrondrozytenorganisation bei Übergewicht
Experimentelle Studie zur räumlichen Analyse der Knorpelzellanordnung bei normalgewichtigen und übergewichtigen Ratten
SC-Gelenk-Verletzungen im Kindesalter
Retrospektive klinische Studie zur Untersuchung, wie oft und mit welchem Schweregrad die SC-Gelenk-Verletzungen im Kindesalter auftreten
Quadricepssehnenrupturen
Retrospektive klinische Studie zur Frage der klinischen Ergebnisse nach konservativer und operativer Versorgung der Quadricepsrupturen beim Erwachsenen
Distale Radiusfrakturen im Kinderalter
Retrospektive klinische Studie zur Frage der klinischen Ergebnisse nach konservativer und operativer Versorgung der distalen Radiusfraktur beim Kind
Dr. M. Gühring
Ergebnisse und funktionelles Outcome der AC-Gelenkssprengung
Ergebnisse und funktionelles Outcome der konservativ therapierten Claviculafraktur
Ergebnisse und funktionelles Outcome der operativ therapierten Claviculafraktur
Sternoclaviculargelenksluxation - Therapieoptionen und funtkionelles Outcome
Ruptur der Bizeps femoris Sehne - konservative Therapie anhand eines Fallbeispiels
Dr. B. Rolauffs
Rolauffs B, Albrecht D, Aicher WK
Bundesministerium für Bildung und Forschung - REGiNA Projekt 2 - Herstellung eines verbesserten Regenerations-Gelenkknorpels mit funktioneller Gleichwertigkeit zum Originalgewebe.
WK Aicher, Rolauffs B
Bundesministerium für Bildung und Forschung - REGiNA Projekt 1- Zellbasierte autologe Therapie zur Bandscheiben-Regeneration.
Rolauffs B, Aicher WK, Albrecht D, De Zwart P, Weise K.
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Verbesserung der autologen Chondrozyten-Transplantation.
Rolauffs B, Grodzinsky A (Massachusetts Institute of Technology, USA)
Veränderungen der Mechanotranduktion: Vergleich von ACT-Chondrozyten, Osteoarthritis-Chondrozyten und gesunden Chondrozyten
Rolauffs B, De Zwart P, Albrecht D, Schmidt V (Institut für Stochastik, Ulm)
Ausbildung, Erhalt und Verlust der räumlichen 3D-Ordnung in Knorpelreparaturgeweben sowie gesundem und erkranktem nativem Knorpelgewebe
Vergleich verschiedener biomechanicher Stimulationsprotokolle: Einfluß auf Biosynthese und Proliferation von Stammzellen und Chondrozyten
Dr. G. Ochs
Behandlung osteochondraler Defekte bei Osteochondrosis dissecans am Knie
Prospektive Studie zur Erhebung der Ergebnisse nach einzeitiger operativer Rekonstruktion osteochondraler Defekte an der Hauptbelastungszone bei der adulten Form der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes mit kortikospongiösen Zylindern vom Beckenkamm und matrixassoziierter autologer Knorpelzelltransplantation in sogenannter „Sandwich-Technik“.
Beckenregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
Die BGU Tübingen nimmt am Beckenregister der Arbeitsgruppe III der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie teil. Innerhalb dieses Registers werden die Unfall- und Versorgungsdaten aller Patienten mit Beckenring- und Acetabulumfrakturen anonymisiert erfasst und wissenschaftlich ausgewertet.
Anatomie des vorderen und hinteren acetabulären Pfeilers
Analyse der periacetabulären knöchernen Schraubenkorridore von "Becken-gesunden" Europäern anhand von Becken-CT-Untersuchungen, um etwaige Einflüsse von Lebensalter, Körpergröße, Körpergewicht und Geschlecht auf die Zugschraubenimplantation im vorderen und hinteren Pfeiler des Acetabulums zu erheben.
Präzisionsanalyse der Schraubenpositionierung mit 2D- und 3D-Fluoroskopie-basierter Navigation im Vergleich zur konventionellen Technik bei der periacetabulären Schraubenosteosynthese
Vergleich der 2D- und 3D-Fluoroskopie-basierten Navigation mit der konventionellen allein Bildwandler-gestützten Technik bei der minimal-invasiven periacetabulären Schraubenosteosynthese am Kunststoffbecken und humanen Kadaverpräparat unter Berücksichtigung der Operationsdauer sowie der erforderlichen Durchleuchtungszeit und Röntgendosis. Durch den Abgleich der präoperativ geplanten Schraubenposition mit der intraoperativ erreichten Schraubenposition im Bereich des Ein- und Austrittspunkt sowie an der kritischen Stelle des jeweiligen präformierten Schraubenkorridors kann die Präzision der jeweiligen Schraubenplatzierung quantifiziert werden.
Kurz- und mittelfristige Ergebnisse nach navigierter Knieprothesenwechseloperationen
Prospektive Analyse der kurz- und mittelfristigen klinischen und radiologischen Ergebnisse nach navigierter Knieprothesenwechseloperation auf das gekoppelte Revisionsknieprothesensystem Aesculap EnduRo.
Dr. F. Ott
C Bahrs, F Ott
Knieendoprothetik: Wechsel von unikondyläre Schlittenprothesen auf bikondyläre Knieprothesen versus primäre Implantation von bikondyläre Knieprothesen - eine matched pair Studie
Dr. S. Schröter
Patellahöhe und tibial slope in Abhängigkeit zur klinischen Symptomatik nach open wedge HTO – prospektiver Verlauf
Es wird über eine Erhöhung des tibial slope nach open wedge HTO berichtet. Die Bedeutung für das klinisch Ergebnis ist noch nicht geklärt. Ferner wird die Veränderung der Patellahöhe kontrovers diskutiert. Durch die prospektive Vermessung unter Anwendung verschiedener Indizes soll die Frage geklärt werden.
Arthroskopisch assistierte hintere Kreuzbandersatzplastik bei akuter und chronischer hinterer Kniegelenkinnstabilität – Gibt es Unterschiede zwischen Versorgung akuter und chronischer hinterer Kreuzbandruptur? Klinische und radiologische Ergebnisse.
Durch gezielte Aufarbeitung der HKB Ersatzplastik soll die Hypothese geklärt werden, dass nach akuter Versorgung das klinische Ergebnis besser ist.
Navigation mit dem OrthoPilot® bei hoher valgisierender, öffnender und additiver Umstellungsosteotomie mit der TomoFix™ - Platte und der POSITION HTO – Platte. Prospektive und randomisierte klinische Studie
Im Rahmen der Studie soll die Bedeutung der Navigation bei open wedge HTO im Vergleich zur digitalen Planung geklärt werden. Ferner werden in Untergruppen unterschiedliche Nachbehandlungskonzepte untersucht. Alle Patienten befinden sich in der prospektiven Beobachtung, so dass der klinische Verlauf beurteilt werden kann.
Vergleich der digitalen Planungssoftware PreOPlan und medCAD zur Korrekturplanung bei Beinachsdeformitäten
Zeichnerische Planungen sind für die open wedge HTO durch die Verbreitung digitaler Röntgenaufnahmen kaum mehr möglich. Es sind Planungsmodule unterschiedlicher Hersteller verfügbar. Es soll geklärt werden, ob die neue Planungssoftware PreOPlan (Siemens, Erlangen, Synthes, Solothurn, Schweiz) mit der etablierten Planungssoftware mediCAD Version 2.2 Modul Osteotomie (Hectec, Landshut) hinsichtlich der Beinachsmessung, OP-Planungsdaten und Interrater-Reliabilität vergleichbar ist.
Dr. A. Tepass
Bahrs C, Tepass A
Proximale Humerusfraktur: Aktuelle Versorgungsstrategie der proximalen Humerusfraktur- Umfrage unter den unfallchirurgischen Kliniken Deutschlands, Österreichs und der Schweiz
Dr. J. Weber
Mediale Patellaluxation
Schwerpunkt Fußchirurgie
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Zuständige Ärzte:

Facharzt für allgemeine Chirurgie
Zertifizierter Fußchirurg
Dr. med. Alexander Harsanyi
Facharzt für allgemeine Chirurgie
Kontakt:
Terminvergabe Fußsprechstunde bis 03/2012: Fr. 12.00 - 16.00 Uhr, ab 04/2012: Mo 08.00 - 12.00 Uhr
Tel. 07071- 606 1620
Der Schwerpunkt Fußchirurgie verfügt über ein breites konservatives und operatives Spektrum.
Es werden Verletzungen des Fußskelettes und des Weichteilgewebes, wie auch deren Folgezustände versorgt.
Fußdeformitäten wie Hallux valgus und - rigidus Fehlstellung, die progrediente Senk- Spreizfußbildung und Kleinzehen Deformitäten werden behandelt.
Besondere Schwerpunkte:
- Versorgung komplexer Fußfrakturen
- Hallux valgus und –rigidus Korrektur
- Korrigierende Umstellungsosteotomien bei Senk- Spreizfußbildung
- Korrektur posttraumatischer Fehlstellungen durch Vor- und Rückfußarthrodesen
- Orthopädische Schuhzurichtung und Einlagenversorgung
- Kleinzehenkorrekturen
- Diabetisches Fußsyndrom (in Zusammenarbeit mit der Sektion für septische Chirurgie)
- Chirurgie der akuten und chronischen Sehnenverletzungen
Die endoprothetische Versorgung des Kniegelenkes
Das Kniegelenk und seine AufgabenDas Kniegelenk ist ein Scharniergelenk, das Ober- und Unterschenkel verbindet. Die Füh-rung erfolgt durch die Seitenbänder und Kreuzbänder. Innen- und Außenmeniskus sorgen für eine Pufferung des Gelenkes. Die Kniescheibe (Patella) dient zur besseren Kraftübertragung der Oberschenkelmuskulatur.
Erkrankungen des Kniegelenkes
Häufigste Erkrankung ist auch hier die Arthrose. Ursache hierfür sind u.a. Abweichungen der Beinachse (X-Bein oder O-Bein, verschiedene Formen entzündlicher Erkrankungen („Rheuma“) und Verletzungsfolgen.
Welche künstliche Kniegelenke gibt es?
Entsprechend der individuellen medizinischen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten wird eine sog. Schlittenprothese, eine Oberflächenersatz-Prothese oder eine achsgeführte Prothese eingesetzt. Bei Patienten mit isolierter Arthrose der Kniescheibenrinne wird eine Patellagleitlager-Prothese eingesetzt.
Wann kommt welche Prothese zum Einsatz?
Einen wesentlichen Fortschritt stellt die gewebeschonende Operation dar. Insbesondere wird die Schlittenprothese „minimal-invasiv“ eingebracht. Das bedeutet, dass für die Implantation der Prothese nur ein kleiner Zugang zum Kniegelenk erforderlich ist. Haut, darunterliegende Muskeln, Sehnen und Bänder werden geschont. Eine bedeutend schnellere Wundheilung, sowie eine kürzere Rehabilitationsphase sind die Folge. Schlittenprothesen können allerdings nur dann sinnvoll eingesetzt werden, wenn der Verschleiß nur eine Hälfte des Gelenkes, in der Regel das innenseitige Kompartiment, betrifft.
Oberflächenersatz-Prothesen werden routinemäßig mittels computergestützter Navigation millimetergenau eingebracht. Diese Methode arbeitet mit 3 Infrarotsendern und 2 Kameras, die im Verbund mit einem Computer ein exaktes Koordinatensystem aufbauen. Im Vergleich mit einem herkömmlichen Prothesen-Einbau lässt sich hiermit nicht nur die Bein- und Prothesenachse optimiert einstellen, sondern es wird auch die Bandspannung des Innen- und Außenbandes berücksichtigt, so dass das operierte Gelenk eine deutlich bessere Bandführung aufweist. Diese Technik wurde in der Berufsgenossen-schaftlichen Klinik Tübingen inzwischen so verfeinert, dass viele Patienten mit einer Oberflächenersatzprothese versorgt werden können, für die bisher lediglich eine „große“ achsgeführte Prothese in Betracht kam. Hinzu kommt, dass durch diese ausgefeilte Navigationstechnik dem Patienten möglichst viel eigener Knochen erhalten bleibt. mehr...
Die endoprothetische Versorgung des Hüftgelenkes
Das Hüftgelenk und seine AufgabenDas Hüftgelenk wird auch als Kugelgelenk bezeichnet und bildet die Verbindung des Rumpfes mit den Beinen. Es besteht aus der Hüftpfanne, die sich im Beckenknochen befindet und dem Hüftkopf. Der Hüftkopf sitzt an der Spitze des Oberschenkelknochens. Pfanne und Kopf sind beim gesunden Hüftgelenk mit einer Knorpelschicht überzogen. Das gesamte Gelenk ist von einer Gelenkkapsel umgeben, in welcher sich Gelenkflüssigkeit befindet, die bei jeder Bewegung ein reibungsloses Gleiten des Hüftkopfes in der Pfanne ermöglicht.
Erkrankungen des Hüftgelenkes
Krankhafte Veränderungen können dazu führen, dass ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt werden muss. Die bekannteste und häufigste Erkrankung ist die Arthrose, eine Abnutzungserkrankung. Zahlreiche angeborene und erworbene Erkrankungen sowie Verletzungsfolgen können zu einem vorzeitigen Verschleiß des Gelenkes führen. Bei einem gesunden Hüftgelenk ist die Knorpelschicht eine glatte Fläche. Aufgrund des krankhaften Verschleißes bilden sich dort regelrechte Stufen, die einen gleichmäßigen Gelenkkontakt unmöglich machen. Es kommt zu Formveränderungen am Hüftkopf und an der Hüftpfanne, die Knorpelschichten von Kopf und Pfanne reiben sich gegenseitig immer mehr ab. Dieser Vorgang führt zu Schmerzen zuerst bei Belastung, dann schon bei kurzen Gehstrecken und schließlich auch im Ruhezustand. Wenn alle nichtoperativen Behandlungsmethoden nicht mehr ausreichen und auch gelenkerhaltende Eingriffe aussichtslos sind, ist ein künstlicher Hüftgelenkersatz zur Verbesserung der Lebensqualität indiziert.
Was ist ein künstliches Hüftgelenk?
Die Idee, das Hüftgelenk zu ersetzen, entstand bereits im Jahre 1890. Inzwischen werden weltweit jährlich ca. 1,3 Millionen und in Deutschland jährlich ca. 190.000 künstliche Hüftgelenke implantiert.
Wir sind an der berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen seit über 30 Jahren mit der Implantation künstlicher Hüftgelenke vertraut. Bereits im Jahre 1971 entwickelte der damalige ärztliche Direktor Prof. Dr. S. Weller eine eigene zementierte Hüftprothese. Im Jahre 1986 folgte dann die weiterentwickelte zementfreie Prothese „Bicontact". Dieses System wurde (neben zahlreichen anderen) seither allein an unserer Klinik über 5.000 mal erfolgreich implantiert. Die ersten 250 zementfrei eingesetzten Bicontact-Prothesen wurden aktuell nachuntersucht. Es hat sich dabei eine Lockerungsrate von nur 4,4 % in 18 Jahren ergeben, was auch im Vergleich mit den weltweit veröffentlichten Studienergebnissen als ein hervorragendes Ergebnis herausgestellt werden kann.
Ein künstliches Hüftgelenk kann als Teil- oder Totalprothese eingesetzt werden. Bei den Teilprothesen werden nur der Hüftkopf und der Oberschenkelhals ersetzt und die menschliche Hüftpfanne bleibt erhalten. Bei der Totalprothese werden sowohl der Oberschenkelhals, als auch der Hüftkopf und die Hüftpfanne durch eine Totalendoprothese ersetzt.
Wie wird die Hüftprothese verankert?
Weitere Unterteilungen von Hüftgelenksendoprothesen gibt es aufgrund der Verankerung bzw. Befestigung. Man unterscheidet zwischen einem zementierten und einem zementfrei fixierten Gelenkersatz. Bei den zementierten Prothesen werden Prothesenschaft und -Pfanne mit speziellem Knochen-Zement verankert. Bei der zementfreien Version erfolgt die Verankerung durch das Einwachsen von Knochen in die Prothesenoberfläche. mehr...
Sektion Sporttraumatologie und arthroskopische Chirurgie
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

OA Dr. med. Dirk Albrecht
Facharzt für allgemeine Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie

OA Dr. med. Wilhelm Loewe
Facharzt für allgemeine Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie

Facharzt für allgemeine Chirurgie und Unfallchirurgie

Sekretariat: Frau Stefanie Zeibert
Tel.: 07071/606-1166
Terminvergabe: 07071/606-1167 (Fr. Akermann)
Fax: 07071/606-1186
Email: szeibert@bgu-tuebingen.de oder
sporttrauma@bgu-tuebingen.de
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Sektion Sporttraumatologie und arthroskopische Chirurgie
Schnarrenbergstr. 95
72076 Tübingen
Die Sektion Sporttraumatologie und arthroskopische Chirurgie verfügt über ein breites konservatives und operatives Behandlungsspektrum. Dieses umfasst die diagnostische und therapeutische Arthroskopie der Schulter, des Ellenbogengelenks, der Hüfte, des Kniegelenks und des Sprunggelenks.
Zur Verbesserung unserer Patientenversorgung engagieren wir uns in hochmoderner klinischer Grundlagenforschung. Weitere Informationen finden Sie im Beitrag unseres Labors für molekulare Biomechanik.
Besondere Schwerpunkte:
Schulter
Kniegelenk
- Mikrofrakturierung
- Knorpelknochentransplantation
- Knorpelzelltransplantation
Hüftgelenk
Sprunggelenk
- Mikrofrakturierung
- Knorpelknochentranplantation
- Knorpelzelltransplantation
Ellenbogengelenk
Sektion Endoprothetik
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

OA Dr. med. Peter de Zwart
Facharzt für allgemeine Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie

PD Dr. med. Gunnar Ochs
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie

Fr. Wolfsohn Kontakt:
Sekretariat: Frau Kerstin Wolfsohn
Tel.: 07071/606-1165
Fax: 07071/606-1186
Email: endoprothetik@bgu-tuebingen.de
Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Sektion Endoprothetik
Schnarrenbergstr. 95
72076 Tübingen
Versorgung mit Endoprothesen in der BG-Unfallklinik
In der BG-Unfallklinik besteht eine große, langjährige Erfahrung mit dem Einsetzen von Endoprothesen (künstlichen Gelenken) bei Patienten mit fortgeschrittenen Verschleißerkrankungen ihrer Gelenke (Arthrose). Es werden bereits seit über 30 Jahren künstliche Gelenke implantiert, sowohl bei Patienten mit anlagebedingter Arthrose, als auch bei Patienten mit einer unfallbedingter Deformierung ihrer Gelenken. Das heißt, daß wir sowohl kassenärztlich, privatärztlich, als auch berufsgenossenschaftlich versicherten Patienten behandeln. Gerade durch die Behandlung von Patienten mit unfallbedingten Arthrosen verfügen wir über eine große Palette an Maßnahmen, sodaß wir sehr individuelle Behandlungen anbieten können. Hiervon profitieren auch Patienten mit anlagebedingten Arthrosen.
Wir bieten Expertise auf folgenden Gebiete an:
Weitere Info´s:
Spezielle, minimal-invasive Verfahren: Schlittenprothese
Oberflächenersatz-Verfahren
Navigation - ja oder nein?
Septische Chirurgie
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen des Bewegungsapparates steht ein spezieller Bereich zur Verfügung. Aufgrund umfassender Erfahrungen können durch ein speziell ausgebildetes, erfahrenes und bewährtes Team auch ausgedehnte Knochendefekte, auch mit begleitenden Weichteildefekten rekonstruiert sowie über längere Zeit bestehende Fistelungen dauerhaft beseitigt werden.
Abt. für Radiologische Diagnostik

Leitender Arzt
Prof. Dr. C.D. Claussen Die Aufgaben der diagnostischen Radiologie sind im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit der Universität Tübingen dem Ärztlichen Direktor der Abteilung für Radiologische Diagnostik des Universitätsklinikums, Prof. Dr. C.D. Claussen, übertragen. Die radiologische Diagnostik dient der umfassenden Erkennung krankhafter Veränderungen. Sie reicht von konventionellen Röntgenaufnahmen bis hin zu hochspeziellen computergestützten Diagnoseverfahren.
Für die Erstdiagnose Schwerverletzter verfügt die Klinik eigens über einen digitalen Trauma-Röntgenplatz, an dem die radiologische Diagnostik und erste therapeutische Maßnahmen parallel und damit ohne Zeitverzug erfolgen können.
Abteilung für medizin-technische Entwicklung

Leitender Arzt
Prof. Dr. D. Höntzsch Mit dem Ziel noch besserer Behandlungsmöglichkeiten werden technologische Fortschritte in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Einrichtungen der Forschung und Industrie kritisch geprüft und bestehende Möglichkeiten weiterentwickelt.
Zum Einsatz kommen bereits ein hochmodernes System zur computergestützten intraoperativen Navigation. Auch die Möglichkeiten moderner Kommunikationsmedien, beispielsweise ein Videokonferenzsystern, werden in effizienter Weise genutzt. Im Ausbau befindet sich derzeit ein Beratungsservice unter Ausnutzung der elektronischen Medien.
Rekonstruktive Chirurgie
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Die modernen Behandlungsmöglichkeiten dienen dem Ziel des Erhalts bzw. der weitestgehenden Wiederherstellung der Funktion verletzter Körperabschnitte.
Bei eingetretenen Defekten von Knochen und / oder Weichteilen oder bei Sekundärschäden stehen teilweise aufwändige Korrekturverfahren zur Verfügung.
Das gesamte Spektrum dieser Maßnahmen kann hier zum Einsatz kommen. Beispielhaft erwähnt seinen der Wiederaufbau von fehlenden knöchernen Strukturen, die Korrektur von Längendifferenzen oder Fehlstellungen, die Funktionsverbesserung von Gelenken und die Deckung auch großer Hautweichteildefekte durch Verpflanzung von anderen Körperregionen mit microvaskulären Techniken.
Im Rahmen der minimal-invasiven Verfahren wurde in der Klinik ein innovatives Verfahren zum Ersatz von Knorpeldefekten durch Anzüchtung körpereigenen Knorpels im Labor und dessen anschließender Verpflanzung mitentwickelt.
Dieses Verfahren kommt zur Zeit bei bestimmten Indikationen zur Anwendung. Die bisherigen Erfahrungen sind erfolgversprechend, so dass an einer Weiterentwicklung gearbeitet wird mit dem Ziel einer Ausweitung der Indikationen.
Kliniken / Abteilungen / Zentren

Prof. Dr. Weise
Ärztlicher Direktor Die Ausstattung der Klinik erfüllt in jeder Beziehung höchste Ansprüche. Bei der Planung des 1998 in Betrieb genommenen neuen Bettenhauses konnten die Anforderungen an eine zeitgemäße, moderne und funktionelle Einrichtung berücksichtigt werden. Ende 2004 wurde ein weiterer Bauabschnitt eröffnet.
Der Operationsbereich entspricht in der räumlichen und instrumentellen Ausstattung modernsten Anforderungen. Für endoprothetisehe Eingriffe steht ein spezieller, hochsteriler Reinraum zur Verfügung. Die übrigen Säle entsprechen ebenfalls strengen Hygiene-Richtlinien.
Dies gilt selbstverständlich ebenso für die instrumentelle Bestückung und die Vorratshaltung der fortschrittlichsten Implantate.
Für spezielle Operationen wird ein computergestütztes Navigationssystem eingesetzt.
Die Abteilung für Radiologische Diagnostik verfügt neben Standardgeräten über einen Computertomographen der neuesten Generation. In Kürze wird die Klinik ein eigenes Kernspintomographiegerät in Betrieb nehmen. Weitere bildgebende Spezialuntersuchungen sind jederzeit in der Universitätsklinik Tübingen möglich.
Die physiotherapeutische und die ergotherapeutische Abteilung entsprechen dem hohen Qualitätsstandard. Die Klinik beschäftigt eine große Zahl Physio- und Ergotherapeuten. Die konsequente Nachbehandlung ist besonders in unseren Fachbereichen von ausschlaggebender Bedeutung für den Therapieerfolg.
Das Labor ist mit neuesten Geräten ausgerüstet und dient somit ebenso einer optimalen Behandlung unserer Patienten. Über die elektronische Kommunikation stehen die Messwerte schnell und zuverlässig den behandelnden Ärzten zur Verfügung.
Sprechstunden
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
| Sprechstunden | Tag | Uhrzeit | Anmeldung unter 07071/... |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Unfallchirurgische Sprechstunde termine@bgu-tuebingen.de | Di | 8.00 - 14.30 | 606-1620 |
| BG-Sprechstunde termine@bgu-tuebingen.de | Mo-Fr | 8.00 - 11.00 | 606-1620 |
| Endoprothesen- sprechstunde endoprothesen@bgu-tuebingen.de | Mo, Do, Fr | 7.30 - 10.30 | 606-1620 |
| Sportambulanz, Knie- und Schultersprechstunde u. Spezialsprechstunde für Knorpeltransplantation sportsprechstunde@bgu-tuebingen.de | Mo, Do, Fr Mi | 13.00 - 15.15, 11.00 - 15.15 | 606-1620 |
| Onkologische Sprechstunde onkologie@bgu-tuebingen.de | Di | 13.00 - 14.30 | 606-1660 |
| Septische Sprechstunde termine@bgu-tuebingen.de | Mi | 07.45 - 09.45 | 606-1620 |
| Fußprechstunde guschanz@bgu-tuebingen.de | Mi | 15.00 - 16.00 | 606-1620 |
| Privatsprechstunde Prof. Dr. Stöckle cbigarella@bgu-tuebingen.de | Mi | 09.00-14.00 Uhr | 606-1003 |
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Dieser Bereich verfügt über mehr als 225 Betten zur Behandlung von frischen Verletzungen als auch deren Folgezuständen. Für leichtere Verletzungen steht eine rund um die Uhr besetzte Ambulanz zur Verfügung. Patienten mit unterschiedlichsten Fragestellungen werden ausführlich untersucht und beraten, für spezielle Fragestellungen stehen Sondersprechstunden zur Verfügung.
9 Oberärzte und 31 Assistenzärzte sind mit der Patientenversorgung und -beratung beschäftigt.
Pressemitteilung
„Wir stärken Ihnen den Rücken“ - Das BG 5-Säulen Rückenkonzept
Am Montag, den 30.01.2012 veranstaltet die Berufsgenossen-schaftliche Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) von 18.30 bis 20.30 Uhr ihren 6. BG Gesundheitstag.
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BGU Aktuell - Die Zeitung der BG Unfallklinik Tübingen
- Gesellschaften
- Unfallchirurgische Kliniken
- Unfallchirurgische und orthopä...
- Kliniken / Abteilungen / Zentr...
- Labor für Molekulare Biomechan...

