Anästhesie

Vor geplanten operativen Eingriffen informieren wir uns im gemeinsamen Gespräch mit der Patientin oder dem Patienten über vorbestehende Erkrankungen und vorausgegangene Anästhesien und Operationen. Gegebenenfalls veranlassen wir weitere Untersuchungen, um spezielle Fragestellungen zu klären. Unter Berücksichtigung des geplanten Eingriffs und der Untersuchungsbefunde schätzen wir das individuelle perioperative Risiko ab und empfehlen jeder Patientin/jedem Patienten das für sie/ihn bestmögliche Narkoseverfahren. In einem Aufklärungsgespräch informieren wir über die geplanten anästhesiologischen Maßnahmen und die damit verbundenen Risiken und holen die mündliche und schriftliche Einwilligung der Patientin/des Patienten ein.

Während der Operation kommen Allgemeinanästhesien, Regionalanästhesien und Kombinationen aus beiden Verfahren zur Anwendung. Regionalanästhesien werden meistens mit sonografischer Hilfe verabreicht. Dadurch ist es möglich, Gewebestrukturen sichtbar zu machen und die Punktion „unter Sicht“ durchzuführen. Vor allem bei Eingriffen an der Schulter, an Armen oder Beinen, auch nach Amputationsverletzungen werden „Schmerzkatheter“ in die Nähe von Nervenfasern platziert, um durch die kontinuierliche Gabe eines Lokalanästhetikums eine länger anhaltende Schmerzreduktion zu erreichen und das postoperative Wohlbefinden der Patienten zu steigern.

  Chefarzt

Prof. Dr. Reinhold Fretschner

Sekretariat:
Bettina Pfau
Bärbel Schneck

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