Medizinisches Angebot

In der Ästhetischen Chirurgie unserer Klinik werden alle formenden und straffenden Verfahren im Gesicht-, Brust-, Bauch- und Extremitätenbereich sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt, inklusive spezieller Filler- und Botox-Sprechstunden sowie Laseranwendungen. Weiterhin verfügt die Klinik über eine ausgewiesene Expertise im Bereich der sekundären ästhetischen Chirurgie nach Komplikationen auswärtig durchgeführter Eingriffe.

 Brustvergrößerung

Viele Frauen leiden unter einer zu kleinen Brust. Bei anderen Frauen ist das Körperbewusstsein durch die Veränderung der Brust, z. B. nach einer Schwangerschaft oder Gewichtsreduktion, gestört.

Eine Brustvergrößerung erfolgt mit Implantaten, die entweder mit Silikongel oder Kochsalz gefüllt sind und eine glatte oder texturierte Oberfläche haben. Je nach Wunsch wird ein rundes oder tropfenförmiges Implantat verwendet. Durch einen unauffälligen Schnitt in der natürlichen Hautfalte unter der Brust, im Bereich der Brustwarze oder Achselhöhle wird das Implantat je nach Größe des noch vorhandenen Brustdrüsengewebes auf (bei gut ausgebildetem Brustdrüsengewebe) oder unter den Brustmuskel platziert.

Je nach Wunsch der Patientin und den anatomischen Gegebenheiten wird beim ersten Gespräch der Hautschnitt, die Lage, Form und Größe des Implantates besprochen und festgelegt.

Nach der Operation sollten die Patientinnen für ca. 6 Wochen einen Spezialbüstenhalter tragen, der ein Verrutschen der Implantate vermeidet.

  • Folgende Komplikationen können auftreten:
  • Wundheilungsstörungen, Blutergüsse, Infektionen. Es besteht die Möglichkeit, dass im Rahmen einer Infektion das Implantat vorübergehend entfernt werden muss.
  • Kapselfibrose: Um jeden Fremdkörper bildet der Körper eine Kapsel. Diese kann so verhärten, dass es zu einer schmerzhaften Verformung der Brust kommen kann.
  • Materialermüdungen: Durch Defekte der Umhüllung der Implantate oder Unfälle kann das Füllmaterial in die Umgebung austreten.
  • Vermindertes Gefühl an den Brustwarzen
  • Auffällige Narbenbildung
 Liposuction, Straffung von Bauch, Oberschenkeln, Oberarmen

Überschüssige Haut- und Fettgewebsansammlungen am Bauch (z. B. nach der Schwangerschaft) oder Beinen und Armen (nach starker Gewichtsabnahme) lassen sich trotz Diät und Sport nicht beseitigen.

Lokalisierte Fettansammlungen an den Hüften, am Bauch, an den Fesseln und am Oberkörper lassen sich durch eine Fettabsaugung (Liposuction) sehr gut korrigieren. Die Fettabsaugung ist aber keine Alternative zur Gewichtsreduktion und dient nicht der Behandlung der Fettsucht. Sie beseitigt lediglich lokalisierte starke Fettansammlungen. Voraussetzung ist eine straffe und elastische Haut. Durch kleine Schnitte an unauffälligen Stellen wird über Kanülen zunächst eine Liposuctionslösung eingebracht und anschließend über Spezialkanülen das Fett abgesaugt. Nach dem Eingriff erfolgt eine Kompressionsbehandlung über drei Monate. Das endgültige Ergebnis kann erst nach sechs bis neun Monaten beurteilt werden.

Folgende Komplikationen können auftreten:

  • Blutergüsse, Schwellungen, Dellenbildungen, die einer Korrektur bedürfen
  • Berührungsempfindlichkeiten mit Taubheitsgefühl
  • Embolien und Thrombosen

Nach einer deutlichen Gewichtsreduktion kann das überschüssige und erschlaffte Haut- und Fettgewebe jedoch nur durch eine operative Entfernung (Hautstraffung) beseitigt werden. Hier müssen Narben in Kauf genommen werden. Diese werden so gewählt, dass sie möglichst unauffällig erscheinen, z. B. bei der Bauchstraffung innerhalb der Bikinizone. Für eine bessere Narbenheilung müssen die Patienten nach der Operation für ca. drei Monate Kompressionsstrumpfhosen, -arme oder -bodies tragen und die Narben mit Fettsalben pflegen.

Folgende Komplikationen können auftreten:

  • Wundheilungsstörungen, Blutergüsse, Infektionen
  • Auffällige Narben: diese können zu einem späteren Zeitpunkt korrigiert werden
  • Thrombosen, Embolien
 Narbenkorrekturen

Nach operativen Eingriffen und Verletzungen können verbreiterte und auffällige Narben auftreten. Viele Patienten leiden unter den unschönen Narben sehr und wünschen eine Narbenkorrektur. Verschiedene Operationstechniken werden in der Ästhetischen Chirurgie angewendet, um Narben so zu gestalten, dass eine insgesamt ästhetisch und funktionell verbesserte Narbe entsteht, z. B. die Z oder W–Plastik. Durch diese Methode wird die Narbe „zickzack-artig“ entfernt und die Wundränder wie Zahnräder gegeneinander gesetzt.

  Direktor

Univ.-Prof. Dr. Adrien Daigeler

Sekretariat:
Claudia Hölle

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