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BG Klinik Tübingen nimmt neue Patientenaufnahme in Betrieb

Ab 31. Januar 2017 werden alle ambulanten und stationären Patienten der BG Klinik Tübingen in der neu errichteten Zentralen Patientenaufnahme am Haupteingang verwaltungstechnisch und teilweise auch medizinisch aufgenommen. Dies gilt für alle geplanten Behandlungen.

Notfall-Patienten werden weiterhin direkt in der Notaufnahme der Ambulanz aufgenommen und dort umgehend versorgt.

In sechsmonatiger Bauzeit sind am Haupteingang der BG Klinik, direkt neben dem Info-Point im ehemaligen Kioskbereich, auf rund 200 qm vier neue, freundlich gestaltete Aufnahmeschalter entstanden. Hier werden zukünftig pro Jahr rund 50.000 stationäre und ambulante Patienten verwaltungstechnisch aufgenommen, bevor ihre Behandlung in der BG Klinik beginnt.

Von der neuen Zentralen Aufnahme profitieren sowohl Patienten als auch Mitarbeiter der Klinik. Alle Patienten, die zukünftig zur geplanten stationären Aufnahme in die BG Klinik kommen, haben einen deutlich kürzeren Weg zur Patientenaufnahme, als dies bisher der Fall war – sowohl vom Parkhaus der Klinik aus als auch von den nahegelegenen Bushaltestellen. Nach erfolgter Aufnahme können sie direkt ohne weitere Umwege zur jeweiligen Bettenstation gehen.

Für die ambulanten Patienten der Klinik stellt sich die Situation im neuen Wartebereich, der wesentlich geräumiger und witterungsunabhängiger ist als der bisherige, deutlich verbessert dar. Die neue elektronische Patientenaufrufanlage gibt jederzeit Auskunft über den individuellen Wartestatus. Ein zusätzlicher Aufruf-Monitor im nahegelegenen Bistro der Klinik ermöglicht es den Patienten, sich die Wartezeit zu verkürzen.

Das Wegeleitsystem im Außenbereich der Klinik wurde hierzu entsprechend ergänzt, um die schnelle, räumliche Orientierung der Patienten sicher zu stellen.

Zusätzlich zur neuen Patientenaufnahme, zu der neben den Schaltern auch ein heller, freundlicher Wartebereich sowie Büro- und Sozialräume für die Mitarbeitenden gehören, wurden in unmittelbarer Nähe bereits bestehende Räume für die geplante medizinische Aufnahme stationärer Patienten und für die Narkosesprechstunde umgebaut. „Last but not least“ wurde auch der Info-Point der Klinik modernisiert und erweitert. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 800.000€.

Das Personal der Aufnahme freut sich über die neuen, hellen Arbeitsplätze, die ein optimales ergonomisches Arbeiten ermöglichen sowie über eine moderne Klimatechnik und mitarbeiterfreundliche Schalldämmung verfügen.

Der Umzug der Patientenaufnahme ist, nach der Fertigstellung des C-Baus mit neuem Patienten-Bistro Anfang 2016, der zweite Teilschritt zur Umsetzung der baulichen Masterplanung der Klinik. Im nächsten Schritt soll im laufenden Betrieb mit dem Umbau der Ambulanz und der Notaufnahme begonnen werden. Der Ambulanz-Umbau umfasst im wesentlichen drei Bauabschnitte: den Umbau und die Neuorganisation des Sprechstundenbereichs, den Umbau der Räume zur Versorgung leicht Verletzter und zur Nachsorge sowie den Neubau des Schwerverletzten-Zentrums mit zusätzlichen Schockräumen, einem zusätzlichen Notfall-Computertomographen, einer neuen Rettungswagen-Zufahrt sowie einem separaten Verwaltungsstützpunkt. Für die gesamte Bauzeit sind rund 30 Monate veranschlagt worden.

  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Sven Sender

Pressesprecher

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