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Ostern bringt zahlreiche Patienten in die BG Klinik: Notfallversorgung und Behandlung von Covid-19 Erkrankten sichergestellt

Viele Menschen haben die Ostertage dieses Jahr mit Freizeitaktivitäten zuhause verbracht. Das macht sich auch in der BG Klinik Tübingen bemerkbar. Über die Feiertage kamen zahlreiche Patienten mit Sportverletzungen in die Notaufnahme. Die Zahl der stationären Covid-19 Erkrankten blieb hingegen stabil.

Die BG Klinik Tübingen hatte während der Osterfeiertage viel zu tun. Bedingt durch die eingeschränkten Reisemöglichkeiten verbrachten scheinbar viele Menschen die sonnigen Feiertage mit sportlichen Freizeitaktivitäten. Zahlreiche Fahrrad- und Skateunfälle behandelte die Unfallklinik während der Ostertage. "Allein diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass wir trotz der Corona-Pandemie unseren Kernauftrag weiterhin erfüllen: Die medizinische Versorgung von Unfallverletzten", erklärt Marcus Herbst, Geschäftsführer der BG Klinik Tübingen. Um dabei den Schutz von Patienten und Mitarbeitenden sicherzustellen, hat die Unfallklinik mit Beginn der Pandemie entsprechende Maßnahmen getroffen. Vor der Aufnahme werden alle Patienten systematisch erfasst (Screening), um eine mögliche Covid-19-Erkrankung bereits vor Betreten der Klinik festzustellen. Für Verdachtsfälle hat die BG Klinik einen gesonderten Ambulanzbereich eingerichtet, sodass es zu keinem ungeschützten Kontakt mit den betroffenen Personen kommt. Stationäre Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, versorgt die Klinik in einem gesondertem Schutzbereich ihrer septischen Station. Somit ist sichergestellt, dass diese Patienten getrennt von der normalen Notfallversorgung und unter entsprechenden Schutzmaßnahmen behandelt werden können.

Aktuell behandelt die BG Klinik Tübingen fünf Corona-Patienten auf einer ebenfalls extra eingerichteten Intensivstation. Alle fünf Intensivpatienten hatte die Unfallklinik bereits vor zwei Wochen auf Anfrage des Universitätsklinikums Tübingen zur stationären Behandlung übernommen. Die gemeinsame Strategie beider Kliniken sieht vor, dass die BG Klinik Tübingen zur Entlastung des Universitätsklinikums bei Bedarf auch beatmungspflichtige Covid-19-Patienten übernimmt. Um eine bestmögliche Behandlung zu gewährleisten, tauschen sich die Intensivmediziner beider Kliniken daher tagesaktuell aus. Zusätzlich zur Einrichtung der gesonderten Intensivstation, hat die BG Klinik Tübingen zudem das gesamte OP-Programm auf medizinisch notwendige Eingriffe reduziert, zwei Stationen geschlossen und die Mitarbeitenden intern weitergebildet. Dadurch ist gewährleistet, dass Covid-19-Patienten an der BG Klinik Tübingen von einem fachkundigen und hoch engagiertem Pflegeteam versorgt werden.

Zusätzlich zu den getroffenen Corona-Maßnahmen betreibt die BG Klinik Tübingen auch die reguläre Intensivstation weiter, um die Unfallversorgung aufrechtzuerhalten. Hierbei wird das Intensivpflege-Team von geschulten Pflegekräften anderer Stationen unterstützt. "Wir haben in den vergangenen Wochen alle notwendigen Maßnahmen für den Fall getroffen, dass die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten weiter zunimmt", so der Kommissarische Ärztlicher Direktor PD Dr. Andreas Badke. "Trotz dieser guten Vorbereitung sind wir aber natürlich froh, dass die Erkrankungen in der Region auch nach Ostern scheinbar weiterhin kontrolliert ansteigen." Solange die weitere Entwicklung der Pandemie jedoch nicht absehbar ist, wird die BG Klinik Tübingen vorerst auch weiterhin nur die Hälfte ihrer insgesamt 12 OP-Säle betreiben 

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